Und Tschüss Alpha 7r

In meinem Artikel „33.00 Auslösungen“ habe ich damals beschrieben was ich schönes alles mit meiner Nikon D5100 erlebt habe. Da ich aber das Gefühl hatte, dass die Kamera mich beschränkt in meinen Möglichkeiten, wie z.B. der ISO Wert, wollte ich mir ein neues Spielzeug zulegen. Es wurde die Alpha 7r von Sony aber warm geworden bin ich mit ihr leider nicht. Warum versuche ich Rückblickend aufzuarbeiten.

Eine neue Kamera musste her

Meine Nikon D5100 hat mit mir viel erlebt. Aber sie war schon ein paar Jahre alt und ja auch „nur“ ein mittleres Einsteigermodel. Ich wollte gerne etwas was technische Spielerei hatte wie NFC und WLAN um Bilder direkt übertragen zu können. Nachdem ich die Nikon D7100 in der Hand gehabt hatte und merkte wie schwer diese ist, sollte die Kamera auch nicht so schwer werden. Und ich wollte gerne ein Vollformat Sensor. Super wäre eine Kamera aus dem Nikon Lager damit meine Objektive passen, ich besitze zum Teil ja schon Objektive fürs Vollformat. Man will ja nicht alles neu kaufen.

Die Wahl zwischen den Modellen

Die Marke spielte keine direkte Rolle, aber wie gesagt mit Fokus auf Nikon wegen dem vorhandenen Equipment, ich wollte halt gerne was zu meinen Anforderungen passte. So eine richtig geile Kamera wie die Nikon D810 wäre toll aber die ist schon sehr teuer. Bei Canon gab es für mich nichts.  Viele Profifotografen wechselten zudem Zeitpunkt auf einmal zu Sony und den neuen Top Modellen der Alpa 7 Reihe. Für mich war die 7r interessant. Viel Spielerei drin, super leicht. Meine alten Objektive würden ja auch per Adapter funktionieren. Die Alternative die Nikon D810. Beide benutzen den gleich Sensor. Nikon nur deutlich teurer und schwerer. Und dann ein super Angebot bei ebay. Die Alpha 7r mit Kit Objektiv, Funksender und Empfänger für Blitze und noch ein paar Kleinigkeiten für 1400€ ersteigert.

Da war die Alpa 7r nun

Zuschlag bei ebay bekommen, Bezahlt, geliefert, alles top. Ich war super Happy. Lange und viel ausprobiert mit der Sony. Die Kamera war eigentlich für mich und meine Frau gedacht, sodass wir zwei haben und dann zusammen auf Fototour gehen konnten. Aber das haben wir leider nie in die Tat umgesetzt. Nach vielem rumprobieren, lernen usw. habe ich dann mit meiner Frau das erste Fotoshooting mit der Kamera gehabt. Die Qualität war der Hammer, aber die Peripherie Technik war nicht so dolle. Die Blitzadapter funktionierten nicht so wie sie sollten. Zwischendurch blieben die Blitze dunkel. Ärgerlich aber dafür kann die Kamera ja nichts. Dann habe ich hier mal Bilder mit ihr gemacht und dort mal Bilder mit ihr gemacht. Ein altes Minolta Objektiv mit Adapter angebracht. Das Objektiv war einfach nur Objektiv. Keine Technik drin verbaut. Alles manuell. War irgendwie schon cool.

1000 Bilder

Aber ich habe in den ganzen 2 Jahre nur ca. 1000 Bilder mit ihr gemacht. Viel zu wenig für den Preis. Sie lag leider nur noch im Schrank. Irgendwie konnte ich mich nicht an sie gewöhnen. Was soll ich mit einer Kamera für weit über 1000€ mit der ich nicht Fotografiere? Der Entschluss stand, dieses Jahr musste sie weg. Woran es lag weiß ich zu 100% bis heute nicht. Ich glaube es war eine Vielzahl von Kleinigkeiten. Ich fand die Bedienung nie so intuitiv wie bei meiner Nikon, die Objektive haben jeden Geldbeutel gesprengt. Es gab von Sony kaum gute und dabei erschwingliche Objektiv. Und irgendwie hatte ich dadurch auch keine Lust mehr das System zu wechseln. Im Nachhinein ist man ja immer schlauer und daher ist sie nun verkauft. Aber nachdem Kamera Verkauf ist vor dem Kamera Kauf. Nikon hat die D500 vorgestellt und da ich auch gerne Sportaufnahmen mache, diese einen hohen ISO Wert bietet und ich meine Objektive bedenkenlos nutzen kann, wird das wohl meine nächste Kamera. Vielleicht war das auch ein Grund warum die Sony nichts mehr für mich war. Das Datenblatt der Nikon D500 entspricht mehr meinen Anforderungen als die Sony oder die Nikon D810. Dann muss ja nur noch der Preis fallen.

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