Farbshooting

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Heute gibt es noch einen kurzen Artikel. Und das wird sich in den nächsten Tagen auch nicht ändern. Einige Fotoshootings liegen hinter mir. Und für ein paar habe ich die Freigabe erhalten, diese auch zu veröffentlichen. Für diejenigen von euch, die es noch nicht wissen: Ein Foto-Shooting bei mir beinhaltet nicht automatisch, dass die Bilder auch veröffentlicht werden. Wenn ich Interesse daran habe, dann frage ich euch. Und wenn ich eure Zustimmung bekomme, stell ich diese auch erst online.

So jetzt aber zum Shooting. Vorab muss ich noch eben schreiben wie es zu diesem Shooting gekommen ist. Martha hatte im November letzten Jahres ein Gewinnspiel bei mir gewonnen. Nebenbei sei erwähnt, dass am 01.04 auch wieder eins startet, daher folgt meiner Seite auf Facebook damit ihr an dem Gewinnspiel teilnehmen könnt. Damals hatten wir aber eher ein klassisches Portraitshooting durchgeführt. Wir kamen aber ins Gespräch und ich erzählte ihr von meinen zukünftigen Projekten. Unter anderen hatte ich auch ein Splash-Farbshooting geplant habe. Mittlerweile habe ich eins mit Wasser durchgeführt zum Testen. Als ich Martha dann die Ergebnisse zeigte, schickte sie mir Bilder von einem Farbshooting wo die Farbe den Kopf runterläuft. Wie es ausgegangen ist, könnt ihr euch ja sicher denken. Ansonsten gäbe es diesen Blogeintrag ja nicht 😉

Vorbereitung

Als erstes ging es in den Baumarkt Farbe besorgen. Diese Farbe wurde dann mit Wasser verdünnt, damit sie auch schön fließt aber immer noch fest genug ist. Das richtige Verhältnis von Wasser und Farbe ist je nach Farbe und gewünschten Look unterschiedlich. Fangt lieber etwas dickflüssiger an und werdet dann ggf. dünner.

Zum Shooting

Als Hintergrund kam einmal meine Klinkerwand zum Einsatz und einmal ein schlichter weißer Hintergrund. Bei den ersten Bildern, mit der Klinkerwand stand ein Standardreflektor rechts der auf die Wand geblitzt hat. Links stand meine Octa-Softbox. Zusätzlich hat Martha noch eine weiße Styropor-Platte, nach dem Shooting war sie nicht mehr weiß, in die Hand bekommen. Diese diente Primär um die Schatten unter Kin und Nase aufzuhellen und hatte den sekundären Effekt das die Farbe nicht komplett über Martha lief.

Das zweite Shooting fand dann vor einem weißen Studio-Hintergrund statt. Hier kamen meine beiden Octa-Softboxen zum Einsatz. Natürlich musste ich vorher den kompletten Fußboden mit Folie auslegen. Wie sonst der Fußboden ausgesehen hätte, kann man sich ja vorstellen. Die beiden Softboxen kamen links und rechts neben mir. Zwischendurch habe ich auch nur eine genutzt oder die Blitzleistung der anderen runtergedreht. Damit ich eine hellere und eine dunklere Gesichtsseite habe. Blende an der Kamera hatte ich bei beiden Shootings zwischen 4,5 und 8 eingestellt.

Am Wochenende folgen dann Anleitungen wie man die Bilder mit der selektiven Farbe und dem Splatter-Effekt zaubert.

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