Erstes Portrait – Studiofotoshooting

erstes portrait studioshooting augenBisher haben sich meine Fotografie-Arten eher auf den Bereich Makro, Landschaft, Architektur und Messen beschränkt. Nun wollte ich so langsam einen Schritt weiter gehen. Und da das Wetter bis jetzt eh nicht so gut war, habe ich angefangen mir ein kleines Fotostudio einzurichten.

Angefangen mit dem Aufbau des Fotostudios habe ich Anfang März. Für das Fotostudio musste unser Partyboden weichen, der sich in einem ehemaligen Stall auf dem Dachboden befindet. An einen Stall erinnert hier eigentlich nichts mehr. Schon lange wird das Gebäude nicht mehr als Stall genutzt. Das Gebäude ist direkt mit unserem Haus verbunden und befindet sich gerade im Umbau von einem Lagerort zum Sauna / Wellnessbereich. Zumindest ein Teil wird davon umgebaut. Der andere Teil dient als Werkstatt.

Darüber befindet sich der Partyboden, der liebevoll von dem Vorbesitzer umgebaut und eingerichtet worden ist. Und ich habe mich nun daran gemacht den Dachboden so umzubauen, dass man ihn als Partyboden und Fotostudio nutzen kann. Das hat ganz gut geklappt aber fertig bin ich noch lange nicht. Ich habe immer wieder neue Ideen wie ich was verbessern kann und daher wird auch hier in nächster Zeit noch einmal der Vorschlaghammer geschwungen, Anspielung auf Iron Man 2.

Die  bisherige Ausstattung des Fotostudios:

  • Hintergrund Grau 3m x 6m
  • Zwei Baustrahler mit je 500 Watt und Durchlichtschirmen
  • Ein Bausstrahler Spotlight mit 800 Watt
  • Ein Yongnuo-Blitz mit einer 90er Octa Softbox
  • Verschiedene Lichtschlucker und Diffusoren

Weiter geht es mit dem Shooting selber. Das Fotoshooting fand am 29.03.13 statt und los ging es um 12:30 Uhr. Das Model, Rabea, war ca. eine Stunde vorher da und wurde von meiner Frau, Birthe, geschminkt. Rabea ist eine Arbeitskollegin von Birthe und wir sind auch privat mit ihr befreundet. Das erleichtert das Shooting, da man sich kennt. Fremde Personen für die ersten Shootings zu nehmen fand ich nicht so gut, da ich ja auch erst testen musste wie sich mein selbstgebautes Fotostudio so macht. Wir haben weit über 400 Bilder gemacht, von den wir rund 150 aussortiert haben. Und das war schon echt hart, viele gute Bilder sind rausgeflogen. Die Bilder sind im Großen und Ganzen echt super geworden. Am Ende habe ich 47 davon nachbearbeitet. Dazu aber später mehr.

Das Model: Rabea

Wie schon erwähnt ist Rabea eine Freundin von uns. sie ist eine hübsche junge Frau, die gerne vor der Kamera steht und sich ablichten lässt. Meine Frau hatte sie gefragt ob sie Interesse an einem Shooting hat. Zu dem Zeitpunkt der Frage wusste ich davon noch nichts. Die beiden hatten auch schon viel beschnackt was sie machen wollten. Dass sie aber schon so gut posen konnte, hatte ich nicht erwartet. sie hat alles mitgemacht was wir an Vorschläge eingebracht haben und selber hat sie sich auch sehr eingebracht. sie hat ein sehr wandelbares Gesicht, von lieb bis zur Männerverführerin kann sie alles an Posen und Ausdrücke bedienen.

Die ersten Bilder:

Angefangen haben wir mit einem sportlichen Outfit. Ich hatte den Dachboden richtig schön aufgewärmt, wollte ja nicht das Rabea das Frieren anfängt. Wir haben immer eine Reihe von ca. 10 Bildern aufgenommen und haben uns diese dann zusammen auf der Kamera angeschaut. Warum? Ganz einfach: sie ist (noch) kein Profimodel und ich bei weitem kein Profifotograf. So konnten wir immer gleich schauen was sie oder ich anders machen musste. Für den Einstieg fand ich es super. Ab der Hälfte des Shootings wurden die Bilderreihen immer größer und zum Ende lief es auch ohne sich ständig die Bilder anzuschauen. Ich würde auch mit jedem anderen Modell wieder so vorgehen. Allerdings ist hier gleich die erste Verbesserung. Die Bilder müssten größer dargestellt werden. Also brauch ich einen Monitor / Fernseher auf dem die Bilder dann zu sehen sind.

Von den ersten Aufnahmen haben wir mit am meisten gemacht. Wie kam das? Da wir beide erst einmal viel ausprobierten kam Einiges an den Bildern zusammen. Dadurch wurden wir beide aber auch ziemlich schnell warm miteinander und das Shooting lief sehr gut ab. Irgendwann brauchten wir, vor allem aber ich eine Pause. Das hat Rabea dann gleich genutzt zum umziehen. Das ganze sollte jetzt ein bisschen Mädchen-Style bekommen. Heraus kamen dabei ein Jeansoutfit und eine Leggins mit Bluse. Durch den grauen Hintergrund, ganz bewusst so gewählt, hatte ich auch keinerlei Probleme dass etwas nicht sichtbar ist oder der Hintergrund zu sehr strahlt. Ich hatte erst mit einem schwarzen oder weißen Hintergrund geliebäugelt aber dann hätte ich immer das Problem das evtl. nicht alles gut sichtbar ist. Und mit einem grauen Hintergrund kann belichtungstechnisch alles anstellen was ich erst einmal brauche.

Ein kleines Problem habe ich aber: nicht genügend Tiefe. Der Raum ist zu klein! Wenn ich mit der empfohlenen Brennweite von 75mm fotografieren will muss Rabea so weit wie möglich am Hintergrund stehen. Wodurch ich natürlich Schatten habe, die ich eigentlich nicht haben will. Gut kann man erst einmal nicht ändern. Werde ich mit Photoshop dann bei müssen. Diese beiden Outfits liefen ohne große Probleme ab. Wir kamen beide mehr aus uns raus und es entstand wieder eine ganze Reihe an Bildern.

Jetzt ein bisschen romantischer

Die Idee: einen schönen weichen Kuschelpullover und eine hübsche junge Frau die diesen an hat. Entstanden sind super Bilder. Die eigentlich alles an Ausdruck haben was bei diesem Motiv passt: ein bisschen lieb, verführerisch und nachdenklich. Die Bilder sind in der Aufnahme schon relativ dunkel geworden, was bewusst so gewählt wurde. Und so habe ich die Bilder dann auch in der Regel gelassen bzw. hier und da noch ein wenig verdunkelt oder aufgehellt. Die Bilder aus dieser Reihe sind meine persönlichen Favoriten.

Ein bisschen Vamp:

Die letzte Reihe der Bilder haben mit am meisten Spaß gemacht. Hier hat Rabea ihre ganzen Gesichtsausdrücke nun abgespult. Eigentlich hätte ich noch Stunden weiter machen können aber nach über drei Stunden war ich fix und fertig. Auf das Model achten, Lichteinstellungen, Kameraeinstellung und volle Konzentration auf drei Stunden ist schon echt hart für einen ungeübten Hobbyfotografen. Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen. Zum Schluss hatten wir noch die Idee mit der Couch. Auch in dieser Reihe sind Bilder die eindeutig zu meinen Favoriten zählen aber die vorherige Reihe an Bilder finde ich persönlich besser.

Portrait pur:

Mein persönliches Fazit:

  • Das Fotostudio muss noch optimiert werden, gehe ich die Tage definitiv an.
  • Mehr Vorschläge für Posen meinerseits.
  • Weniger Bilder nachbearbeiten, mehr Konzentration auf die besten 10.

 

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